Sind Mäuse gefährlich?

Maus ist nicht gleich Maus

SIND MÄUSE GEFÄHRLICH?

und was kann ich gegen Mäuse im Haus tun?

Mäuse ziehen sich oft im Winter in Gebäude zurück, und oft wird von den Betroffenen nicht überprüft, um welche Art von Mäusen es sich handelt. Taucht ein Befall im Herbst/Winter bei steigender Kälte auf, kann es sich um Überwinterungsgäste wie Feldmäuse handeln.
Im gewerblichen Fall stellen jedoch meist Hausmäuse das Problem dar. Hausmäuse halten sich ganzjährig im Gebäude auf und werden häufig durch Lieferungen eingeschleppt.

Hausmäuse sind kleine Nagetiere, die weltweit verbreitet sind. Sie gehören zur Familie der Langschwanzmäuse und sind für ihre Anpassungsfähigkeit und schnelle Vermehrung bekannt.

Hausmäuse haben einen schlanken Körperbau mit großen Ohren und einem langen Schwanz. Sie sind Allesfresser und ernähren sich bevorzugt von Getreide, Samen und Früchten. Hausmäuse sind meist nachtaktiv, passen sich aber den Gegebenheiten an, haben ein ausgezeichnetes Gehör und einen guten Geruchssinn. Hausmäuse sind soziale Tiere und leben oft in Gruppen oder Kolonien.

Sie bauen Nester aus Gras, Papier und so ziemlich allem, was sie finden können. Sie bewegen sich in Wänden, Dachböden, in der Fassade oder unter Böden.

Aufgrund ihrer schnellen Fortpflanzungsrate, ihres ausgeprägten Nageverhaltens und ihrer enormen Anpassungsfähigkeit können Mäuse erheblichen Schaden anrichten. Sie verunreinigen alle Flächen und Lebensmittel, mit denen sie in Berührung kommen, indem sie stetig Kot und Urin absondern. Zusätzlich zerstören sie Dämmung, Kabel und nagen sich durch Wände.

 

Gefahrenpotenzial: Sind Mäuse gefährlich?

Bei Mäusekot wird oft das Schlagwort Hantavirus genannt, doch hier handelt es sich fast ausschließlich um die Rötelmaus, die nur selten in Gebäuden vorkommt. Sie überträgt das Hantavirus über abgetrockneten Kot und Urin. Der Mensch kann durch aufgewirbelten Staub infiziert werden.

Das Hantavirus kann zu grippeähnlichen Symptomen führen. Beim Hantavirus-Pulmonalsyndrom treten Symptome wie Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, Atemnot und Lungenödem auf.

Das hämorrhagische Fieber mit renalem Syndrom (HFRS) ist eine weitere Form des Hantavirus, die Nierenprobleme verursacht. Zu den Symptomen gehören Fieber, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Bauchschmerzen und Blutungen. In schweren Fällen kann es zu Nierenversagen kommen.

Diese Erkrankungen sind jedoch zum Glück sehr selten.
 

Was tun gegen Mäuse im privaten Bereich:

Einzelne Mäuse können effektiv mit Schlagfallen bekämpft werden. Köderpräparate aus Baumärkten sind nicht zu empfehlen, da die Wirkstoffkonzentration unter Umständen zu gering ist. Bei Reinigungsarbeiten sollten Handschuhe und eine FFP2-Maske getragen werden.

 

Was tun gegen Mäuse im gewerblichen Bereich:

Vorsorge ist gefragt. Überwachen Sie kritische Bereiche durch ein angepasstes Schädlingsmonitoring. Bekämpfungsmaßnahmen werden durch einen Fachbetrieb durchgeführt. Die Möglichkeiten sind zahlreich und werden den Gegebenheiten angepasst. Wir beraten Sie gerne kostenfrei.

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